1. Dezember 2009

Deutliche Steigerung der Spitalkosten im Jahr 2008

Statistiken der stationären Gesundheitsversorgung

Im Jahr 2008 stiegen die Spitalkosten um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und beliefen sich auf 19,5 Mrd. Franken. Dies ist die stärkste Zunahme seit 2002. Die Spitäler für allgemeine Pflege mussten eine Kostensteigerung von 6,7 Prozent hinnehmen, die Spezialkliniken eine Steigerung von 5,0 Prozent.


Die Kosten für einen Betreuungstag im Spital für allgemeine Pflege beliefen sich 2008auf 1'489 Franken. Ein Pflegetag in einer psychiatrischen Klinik kostet hingegen 672 Franken. Dies sind einige der Ergebnisse aus der Statistik der stationären Gesundheitsversorgung 2008, die das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht hat.

Die Kostenkategorien, die 2008 den höchsten Anstieg verursachten, waren das medizinische Material, darunter die Medikamente (+ 8,8%, Total 2008: 3,2 Mrd. Franken), sowie die Löhne, darunter die des Pflegepersonals und des Personals der übrigen medizinischen Fachbereiche mit einem Plus von 4,5 Prozent (Total 2008: 6,19 Mrd. Franken). 2008 haben die Schweizer Spitäler ihren Personalbestand gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent erhöht. Insgesamt zählten die Spitäler für allgemeine Pflege 2008 98’300 Beschäftigte (in Vollzeitäquivalenten), die Spezialkliniken hingegen 34'700.

Mehr Behandlungsfälle

2008 wurden 1,51 Mio. stationäre und teilstationäre Fälle gezählt. Dies sind rund 40'200 Fälle mehr als 2007 (+2,7%). Die Anzahl Pflegetage hat jedoch im Vergleich zum Vorjahr nur leicht zugenommen (+0,8%) und belief sich auf 13,1 Mio. Dies bedeutet, dass die Patienten durchschnittlich weniger lang im Spital bleiben (10,9 Tage 2007 bzw. 10,7 Tage 2008 oder 7,8 Tage, bzw. 7,7 Tage in den Akutspitälern). Auch wenn die durchschnittliche Aufenthaltsdauer weiterhin sinkt, ist der im 2008 registrierte Rückgang der schwächste seit 2002.

Die Rate der Plätze in Alters- und Pflegeheimen bezogen auf die Bevölkerung sinkt
Rund 137'100 ältere Personen wurden 2008 in ein Schweizer Alters- und Pflegeheim aufgenommen. Die Aufenthaltsdauer beträgt im Durchschnitt 2,9 Jahre, die Heimbewohner sind mehrheitlich Frauen (71,2%). Die Anzahl Langzeitplätze ist um 1 Prozent auf 87'000 gestiegen. Da jedoch in der Schweiz der Anteil der älteren Bevölkerung stärker gewachsen ist, ist die Rate der Plätze pro 1000 Einwohner von 70,0 Promille (2007) auf 69,1 Promille (2008) zurückgegangen. Die Betreuung der älteren Personen in Alters- und Pflegeheimen verursachte Kosten im Betrag von 7,6 Mrd. Franken, was eine Zunahme von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Rund 50'000 Menschen mit einer Behinderung wurden in einer spezialisierten Institution betreut. Die Ergebnisse von 2008 für diesen Sektor weichen kaum von jenen des Vorjahres ab. mehr

BUNDESAMT FÜR STATISTIK

28. November 2009

Menschen mit Behinderungen in der Schweiz 2007

Die Anzahl Menschen mit Behinderungen variiert stark je nach Definition der Behinderung

Weniger als 1 Prozent der Bevölkerung können ohne Hilfe nicht gehen, während sich 26 Prozent bei Tätigkeiten des normalen Alltagsleben (etwas oder stark) eingeschränkt fühlen. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen, am 3. Dezember, wird das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Porträt-Serie von Personen publizieren, die zuhause leben und die nach verschiedenen Definitionen als behindert gelten. Ältere Leute, aber auch Frauen, sind häufiger betroffen.

Ganze Mitteilung als pdf-Datei verfügbar

21. November 2009

IV Bezug im europ. Mittlfeld

Internationaler Vergleich: IV-Rentenbezugsquote liegt im Durchschnitt
Trotz der markanten und überdurchschnittlichen Zunahme neuer IV-Renten in den 90er Jahren bis im Jahr 2003 liegt der Anteil von IV-Rentnern/Rentnerinnen an der erwerbsfähigen Schweizer Bevölkerung im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Dies zeigt eine neue Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen. Untypisch hoch ist in der Schweiz der Anteil an neuen Renten aufgrund psychischer Erkrankungen, wobei sich andere Länder dem schweizerischen Wert allmählich annähern. In diesem Zusammenhang veranstaltet das BSV am 18. März 2010 in Zürich eine internationale Konferenz, die dem Thema der Invalidisierung aufgrund psychischer Erkrankungen gewidmet ist. (Ganze Medienmitteilung als pdf-Datei verfügbar )

Bundesamt für Sozialversicherungen
Internet: http://www.bsv.admin.ch/

14. November 2009

Vorurteil Depressionen (Video)

Das Leiden der anderen


Die Menschen, die unter Depressionen leiden, "sind nicht faul, sie sind keine Drückeberger, sie sind einfach psychisch nicht in der Lage, etwas zu leisten. Das müssen wir akzeptieren und tolerieren." Und er unterstreicht die Worte aus der Predigt der Landesbischöfin Margot Käßmann: "Wir müssen akzeptieren, dass wir Menschen verletzlich sind. (Start Bild anklicken)

Quelle: Hamburg 1
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12. November 2009

Sachbuch "Arteriosklerose - die stille Gefahr"

Dieses umfangreiche Sachbuch richtet sich an die medizinisch interessierte Bevölkerung, ist aber auch ein guter Ratgeber für Herz-Kreislauf-Patientinnen und -Patienten. Es zeigt, was zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen getan werden kann und was der alltägliche Lebensstil und die Gesundheit der Gefässe miteinander zu tun haben. Sie erfahren, wie sie ihr Blutzirkulationssystem möglichst störungsfrei halten, wie sie sich vor Herzinfarkt oder Hirnschlag schützen und worauf Betroffene achten müssen.
Schweizerische Herzstiftung und Verlag Hans Huber AG, Bern, 164 Seiten.
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10. November 2009

Modell Altenpfleger

Die Legende von der Erschaffung der Altenpflegerin

Als Gott die Welt schuf, dachte er auch an die Altenpfleger/innen. In einer Diskussion mit einem Engel besprachen sie, wie denn so ein Altenpfleger gebaut sein müsste, damit er im Alltag bestehen könnte. Aber schaut selbst !

9. November 2009

Von der Gesellschaft ... Für die Gesellschaft! (Kurzfilm)

Inhalt des Videos:
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Dieser Kurzfilm wurde gedreht, um die Menschen zum Nachdenken anzuregen.Es soll ein Bewusstsein dafür erreicht werden, dass wir ALLE ein Teil der Gesellschaft sind und somit unseren Beitrag zu einem besseren Zusammenleben leisten sollten.-
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Dabei sollen gerade Menschen, denen es nicht so gut geht und die auf Hilfe angewiesen sind, unterstützt werden. (diegesellschafter.de)

2. November 2009

Meinungsumfrage Schweiz startet

Vimentis - Die Meinungsumfrage über die politische Zukunft der Schweiz. Alle Schweizerinnen und Schweizer sind aufgerufen, zu Ideen zur Weiterentwicklung des Landes Stellung zu nehmen!
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Vom 02. November bis zum 31. Dezember haben Sie erneut die Möglichkeit zu den diesjährigen Problembereichen Altersvorsorge, Integration und Armee Stellung zu nehmen. Machen sie mit unter http://www.vimentis.ch/umfrage/?ref=newsletter und helfen Sie so mit, die Meinung der Schweizer Bevölkerung nach Bern zu tragen.

Die Resultate der Umfrage dienen dazu, eine Vision für die Schweiz und konkrete politische Vorlagen zu erarbeiten, welche den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen. Machen Sie mit und gestalten Sie so die Zukunft der Schweiz!

27. Oktober 2009

Dabeisein

Das Älterwerden ist für viele ein Tabu-Thema

Die Messe «Generation Gold» im HB / RailCity Zürich, 6. - 8. Nov. 2009 zeigt, wie wichtig es ist, den «goldenen» Lebensabschnitt aktiv zu gestalten.

Doch es ist wichtig, sich frühzeitig auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Dabei geht es nicht nur um die physische Gesundheit, sondern auch um die mentale Fitness und die seelische Ausgeglichenheit.

Es gilt, Gesundheit und Fitness zu bewahren, neue Perspektiven und Ideen aufzuzeigen, Aktivitäten und Hobbys zu fördern, das soziale Umfeld zu stärken und auch Finanz- oder Versicherungs-Fragen zu klären.Die Aussteller zeigen, was sie anbieten, was sie auszeichnet, was sie anstreben – der interessierte Besucher hat die einzigartige Möglichkeit, sich vor Ort den nötigen Überblick zu verschaffen, Kontakte zu knüpfen und Informationen sowie kompetente Beratung zu erhalten. Aussteller und Besucher profitieren vom Erfahrungsaustausch und gewinnen zusätzliche Informationen über die Bedürfnisse und Trends der Bevölkerung im Alter.

Alt sein heisst nicht stehenbleiben sondern aktiv sein, aktiv bleiben und so das Wohlbefinden und die Lebensqualität steigern!

Weitere Fragen zur Messe? Wünschen Sie eine umfassende Beratung? Webseite

17. Oktober 2009

Glück oder Unglück ?

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Aus dem SeniorInnen-Alltag

Heute bringen wir einen Gastbeitrag einer guten Freundin unseres Projektes. Sie zählt schon zur Teenager-Spätlese, was sie aber nicht hindert, ihren Alltag noch selbtverwaltet zu erleben. Dazu zählt eben auch, selbst via Autowaschstrasse ihr Auto zu reinigen. Sie schreibt:

Ich weiss nicht wie ich sagen soll, habe ich nun Glück oder Pech oder gar einen Schutzengel gehabt? Wollte gestern mit meinem Auto in die Waschanlage und natürlich steht da Anfangs der Waschstrasse stets:
"Befahren auf eigene Gefahr"!

Also ich bin da mitten in der Waschstrasse und plötzlich beginnen die Motoren der Anlage immer lauter zu werden, so richtig ohrenbetäubend. Ich dachte, da stimmt doch etwas nicht. Ich wurde weitergeschoben und stand da vor der Eisenwand die sich öffnen sollte, aber die fauchte nur und die Eisenräder oben begannen Funken zu schlagen. Ich war wie eine Maus in der Falle. Ich dachte noch, so ein Witz, da brennt bis zu letzt noch mein Auto in der Waschanlage. Zurück konnte ich nicht und vorwärts war die Wand. Ich startete meinen Motor und hupte wie verrückt, dass der Mensch der die Anlage bediente dieses Ungeheure abstellen sollte. Das tat er denn auch kurz und liess sie sofort wieder laufen. Die Metallscheiben über mir begannen wieder zu lärmen und Feuer zu spuken und plötzlich ein Knall und eines der schweren Räder wurde gegen die Decke geschleudert und zurück auf mein Auto. Erst jetzt stand die Maschine still.

Ich darf mir nicht ausdenken was passiert wäre, wenn das schwere Metallstück in meine Frontscheibe geknallt wäre. Irgendwie kam ich aus der Waschanlage heraus mit weichen Knien. Der Mann der die Anlage bediente stand ganz geschockt daneben und stotterte immer nur wieder, "alles isch kaputt!" Ich stieg aus und sagte: " Sie, da steht befahren auf eigene Gefahr, aber soweit geht das dann doch nicht¨" Inzwischen waren auf den Lärm hin noch ein Mechaniker hinzugekommen und als er mein demoliertes Auto sah, meinte er, nein, nein, wir haben selbstverständlich eine Haftpflichtversicherung. Er fragte mich noch, ob ich ein Ersatzwagen wolle, aber im Moment wollte ich überhaupt nichts mehr.

Ja jetzt habe ich ein kaputtes Auto das mir wieder zusammengeflickt wird, dafür ist mir nichts passiert. Also ich war am Abend nudelfertig und der Match zwischen Schweiz und Israel war auch nicht gerade nervenberuhigend, ich brauchte eine starke Schlaftablette um endlich einschlafen zu können.

Vermutlich war das alles einfach Glück im Unglück!