Die Invalidenversicherung wird die Versorgung mit Hörgeräten neu mit Pauschalbeiträgen an die Hörbehinderten vergüten. Der heute geltende Tarifvertrag mit den Akustikerverbänden wird gekündigt. Das Bundesamt für Sozialversicherungen arbeitet zurzeit die Detailmodalitäten des neuen Systems aus, dessen Eckwerte heute den Vertretungen der Branche und der Hörbehinderten mitgeteilt wurden. Das Pauschalsystem übergibt den Versicherten deutlich mehr Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit, es bringt Wettbewerb in die Hörgeräte-Versorgung, tiefere Preise und den Sozialversicherungen weitere Einsparungen.
Das neue Pauschalsystem ist für die Hörbehinderten vorteilhaft. Sie erhalten das Geld von der Versicherung direkt ausbezahlt und können damit ihre Hörgeräteversorgung frei wählen: Sie können ihr Hörgerät sogar im Ausland kaufen, wenn sie das wollen. Sie können Preis und Leistung abwägen und so auf die Qualität der Versorgung und auf die zu tragenden Kosten direkt Einfluss nehmen. Das stärkt den Wettbewerb und bringt die Preise zum Sinken.
Die Invaliden- und die Alters- und Hinterlassenenversicherung können mit dem geplanten Pauschalsystem Einsparungen von bis zu 30 Millionen Franken erreichen. Die Gesamtausgaben von IV und AHV für Hörgeräte belaufen sich auf ca. 100 Millionen Franken jährlich.
840 Franken Pauschale für ein Hörgerät
Die Höhe der neuen Pauschale für die Versorgung mit einem Hörgerät wird unter Berücksichtigung der Vergütungshöhe in EU-Vergleichsländern, insbesondere in Deutschland, ermittelt. Die Details werden derzeit vom Bundesamt für Sozialversicherungen erarbeitet. Zurzeit wird von einem Wert ausgegangen, der 50 Prozent über der Vergütung in Deutschland liegt. Der Zuschlag berücksichtigt die höheren Arbeitskosten in der Schweiz und gewährleistet ein qualitativ hochstehendes Versorgungsniveau.
Auf dieser Basis berechnet, ergibt sich eine Pauschale von 840 Franken für ein Hörgerät und von 1650 Franken für zwei Hörgeräte. Hinzu kommen bei Bedarf jährliche Pauschalen für Ersatzbatterien und für Reparaturen. Die Hersteller und die Akustiker-Branche sind in der Lage, zu diesen Preisen eine breite Palette qualitativ hochstehender Geräte und einwandfreien Service anzubieten.
Auch die AHV wird das neue Vergütungssystem anwenden. Findet die Erstversorgung im AHV-Alter statt, so beträgt der Beitrag der AHV wie bisher 75% der IV-Leistung und wie bisher nur für eine einseitige Versorgung.
Spezielle Regelungen für Kinder und für Härtefälle
Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wird keine Pauschale, sondern ein Höchstvergütungsbetrag in der Höhe der heutigen Fallkosten festgelegt. Heute ist das nur für bestimmte Gruppen von Kindern und Jugendlichen der Fall. Zudem wird eine Härtefallregelung getroffen für den kleinen Anteil an Hörbehinderten, die mit dem Pauschalbeitrag nicht zweckmässig mit einem Hörgerät versorgt werden können. Die Prüfung dieses Anspruchs erfolgt aufgrund von klar definierten Kriterien.
Das neue Pauschalsystem tritt voraussichtlich auf den 1. Juli 2011 in Kraft.
Bundesamt für Sozialversicherungen
Internet: http://www.bsv.admin.ch/
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31. März 2011
21. Februar 2011
Rentner auf der Rolle
Ob mit Hupe, LED-Leuchte oder gar Navi - Senioren motzen ihre einst verpönten Rollatoren auf. Das Geschäft mit getunten Gehhilfen boomt schreibt Spiegel Online.
250 Euro für einen Geriatrie-Flitzer der Premiumkategorie
Die Industrie profitiert von einer zahlungskräftigen Zielgruppe, die bereit ist, Geld für ihre Mobilität auszugeben. Mindestens 250 Euro kosten Geriatrie-Flitzer der Premiumkategorie. Der Rollator auf Rezept reicht vielen nicht mehr. Zurzeit werden altengerechte Navigationssysteme erprobt, die wachsende Mobilität soll schließlich nicht an schwindender Orientierung scheitern. Sogar Design-Awards wurden bereits an Rollatoren vergeben.
Der Rollator als Statussymbol
Sogar Appel berät Hersteller und Händler und arbeitet seit zehn Jahren eng mit Verbrauchern zusammen. Mittlerweile dominiere der Rollator als Statussymbol die Rangordnung in manchen Altenheimen. Stolz protzen Senioren mit ihrer Einhandklappmechanik, neidisch beäugen Heimbewohner raffinierte Rückspiegel.
Der Nachteil der aufgemotzten Gehhilfen kann sich für den Besitzer als teuer erweisen. Immer mehr der Statusrollatoren werden gerne gestohlen. In Mehrfamilienquatieren stehen oft mehr davon als Kinderwagen.
7. Januar 2011
Seniorenfahrzeuge
Mit dem CLASSIC sicher unterwegs
Finden Sie den CLASSIC für Ihre Bedürfnisse! Allen Seniorenfahrzeugen CLASSIC gemeinsam ist die einfache Bedienung, der Elektromotor und die grossen Räder. Das Elektrodreirad CLASSIC wird seit 1995 hergestellt und wurde laufend weiterentwickelt:
Als erstes Fahrzeug seiner Kategorie wurde der CLASSIC PLUS und DX mit einem Asynchronmotor ausgerüstet. Der Einbau von Lithiumbatterien ist ein weiterer Entwicklungsschritt. Mit dem DXP bewegt sich der CLASSIC in die Welt der Alltagsarbeit.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schnell es gehen kann, das man zur Fortbewegung auf ein Hilfsmittel angewiesen ist. Ich habe meinen Rollator über ein Seniorenheim gemietet. Für viele ältere, aber auch inmobile Mitbürger verändert sich das Leben mit zunehmendem Alter. Häufig ist auch die Mobilität betroffen. Bei den Fahrzeuge der Fa. Kybu müssen sie nicht auf den gewohnten Komfort, den sie vom Auto kennen, verzichten. Die Schweizer Firma Kyburz AG hat sich die Erhaltung der Mobilität im Alter auf die Fahne geschrieben und baut deshalb Elektrofahrzeuge, die in ihrer Funktionalität und Robustheit unerreicht sind. Sie schaffen einen gewisse Unabhängigkeit im Alltag, aber auch freie Mobilität.
Finden Sie den CLASSIC für Ihre Bedürfnisse! Allen Seniorenfahrzeugen CLASSIC gemeinsam ist die einfache Bedienung, der Elektromotor und die grossen Räder. Das Elektrodreirad CLASSIC wird seit 1995 hergestellt und wurde laufend weiterentwickelt:Als erstes Fahrzeug seiner Kategorie wurde der CLASSIC PLUS und DX mit einem Asynchronmotor ausgerüstet. Der Einbau von Lithiumbatterien ist ein weiterer Entwicklungsschritt. Mit dem DXP bewegt sich der CLASSIC in die Welt der Alltagsarbeit.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schnell es gehen kann, das man zur Fortbewegung auf ein Hilfsmittel angewiesen ist. Ich habe meinen Rollator über ein Seniorenheim gemietet. Für viele ältere, aber auch inmobile Mitbürger verändert sich das Leben mit zunehmendem Alter. Häufig ist auch die Mobilität betroffen. Bei den Fahrzeuge der Fa. Kybu müssen sie nicht auf den gewohnten Komfort, den sie vom Auto kennen, verzichten. Die Schweizer Firma Kyburz AG hat sich die Erhaltung der Mobilität im Alter auf die Fahne geschrieben und baut deshalb Elektrofahrzeuge, die in ihrer Funktionalität und Robustheit unerreicht sind. Sie schaffen einen gewisse Unabhängigkeit im Alltag, aber auch freie Mobilität.
Besuchen sie die Webseite dieses Anbieters . Er bietet einen breite Auswahl diverser Fahrzeuge an. Im Internet finden sie aber auch andere Anbieter. Informieren sie sich aber auch bei div. Seniorinnenvertretungen, Selbsthilfegruppen und div. Einrichtungen. Ihre fachliche Info kann sie vor Fehlentscheidungen schützen.
14. Dezember 2010
Das Großtasten-Telefon
macht Telefonieren so einfach wie es früher mal war.
Stört es Sie auch, dass einfache Alltags-Geräte, z.B. Telefone, zunehmend komplizierter werden? Die Tasten werden immer kleiner. Die Sonderfunktionen sind völlig unübersichtlich. Dabei wollen Sie einfach nur jemand anrufen. Schnell und ohne nachdenken.
Mit dem XLF-60Plus wird Telefonieren wieder ganz einfach: Das Großtasten-Telefon fürs Festnetz bietet auf wenig Raum alles, was Anrufen und Angerufen werdenunkompliziert und komfortabel machen.
Wenn das Telefon klingelt, sind Sie gleichzeitig bestens im Bild: Die Rufton-Lautstärke ist extra laut einstellbar. Zusätzlich blinkt ein rotes Signal-Licht. Auf dem großen Display können Sie die Nummer des Anrufers bestens erkennen. Ist die Nummer im Telefonbuch gespeichert, so zeigt es hier sogar den Namen des Anrufers an.
Auch das Anrufen ist sehr, sehr bequem: 3 wichtige Menschen, zum Beispiel Ihr Partner oder Ihre Kinder, bekommen einen Ehrenplatz. Über die Schnellwahl-Tasten mit Foto stellen Sie blitzschnell die Verbindung zu Ihren Liebsten her.
Auch sehr angenehm: Die Tasten sind groß und deutlich beschriftet. Das Telefon ist Hörgeräte-kompatibel.Sowohl die Lautstärke im Hörer als auch die der Freisprech-Funktion sind frei einstellbar. mehr
erhältlich bei Pearl.ch ca FR 50.-
16. November 2010
31. August 2010
Wenn das Höschen zweimal klingelt
Im unaufhaltsamen Bemühen das Leben der Seniorengeneration leichter zu machen, hat die Australische Firma Simavita ein eigenes System erfunden mit dem das Problem der Inkontinenz auch für Krankenschwestern extrem einfach lösbar wird.
Ein Feuchtigkeitsdetektor schickt eine Nachricht ans Netzwerk und von dort aus via SMS an die zuständigeSchwester und flink kann das gesundheitsschädigende Nass entfernt .Außerdem enthalten die handeslüblichen Unterhosen einen abnehmbaren Funksender, der über ein Netzwerk mit einem Computer verbunden ist. Wird der Träger der Unterhose inkontinent, setzt das Kleidungsstück automatisch Textnachrichten ab.(Via Krone.at)
Ein Feuchtigkeitsdetektor schickt eine Nachricht ans Netzwerk und von dort aus via SMS an die zuständigeSchwester und flink kann das gesundheitsschädigende Nass entfernt .Außerdem enthalten die handeslüblichen Unterhosen einen abnehmbaren Funksender, der über ein Netzwerk mit einem Computer verbunden ist. Wird der Träger der Unterhose inkontinent, setzt das Kleidungsstück automatisch Textnachrichten ab.(Via Krone.at)
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